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  • Berechnung von Maschinenlaufzeiten

    Abbildung: Berechnung von Maschinenlaufzeiten

    Die Aufgabe

    Im regulären Betrieb beladen die Maschinenbediener die Schweißmaschinen mit Rahmenkomponenten zum Schweißen. Die geladenen Teile fahren in eine Roboterschweißzelle und der fertige Rahmen verlässt die Zelle. Die Maschinenbediener entladen den fertigen Rahmen und laden weitere Komponenten zur Vorbereitung des nächsten Schweißzyklus.

    Wenn die Produktionsziele nicht erfüllt werden, ist es wichtig zu wissen, ob dies auf einen Ausfall der Maschine oder auf eine ineffiziente Arbeitsweise des Maschinenbedieners zurückzuführen ist. Um die Quelle des Problems zu identifizieren, müssen die Maschinenlaufzeiten im Werk präzise erfasst und an eine Steuerzentrale gemeldet werden.

    Lösung

    Eine in die Schweißmaschine integrierte SPS-Logik kann einen Ausgang einschalten, wenn die zugeteilte Prozesszeit überschritten wird. Dieser Ausgang wird mit einem Eingang an einem DX80-Knoten verdrahtet. Das am Eingang des Knotens empfangene Signal wird zurück an ein DX80-Gateway übermittelt, welches mit einer HMI verbunden ist. Die HMI protokolliert die Zeitüberschreitung. Die kumulierte Gesamtzeitüberschreitung wird je Schicht und je Maschinenbediener berechnet.

    Die genauen Betriebszeiten werden an der Schweißmaschine erfasst und per Funk zurück an eine Steuerzentrale übermittelt. Dort werden sie ohne zusätzliche Datenverbindungen protokolliert.

    Anhand der erfassten Echtzeitdaten können die Betriebsleiter genau nachvollziehen, ob die Verzögerungen auf Maschinenausfallzeiten oder auf eine ineffiziente Arbeitsweise des Maschinenbedieners zurückzuführen sind.

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