Radar-basierte Kollisionsvermeidung in Bergbauumgebungen [Erfolgsgeschichte]

Abbildung Radar-basierte Kollisionsvermeidung

Radarsensoren R-GAGE™ mit einstellbarer Hintergrundausblendung, die an der Vorder- und Rückseite von Muldenkippern eingesetzt werden, welche in einem Tagebaugebiet verwendet werden, sind ein integraler Bestandteil des Kollisionsvermeidungssystems des Fahrzeugs.

Anforderungen des Kunden: Objekterkennung im toten Winkel für große Fahrzeuge

Die Lösung: R-GAGE™-QT50RAF-Radarsensoren

Warum Banner? Einfachheit der Einrichtung – Geschützte DIP-Schalter ermöglichen eine schnelle Onboard-Anpassung von Erfassungsdistanz, Empfindlichkeit und Ausgang.

Flexible Reichweite – Ein anpassbarer Erfassungsbereich von bis zu 15 m minimiert fehlerhafte Warnungen aufgrund von Hintergrundobjekten außerhalb des toten Winkels.

Gesamtkosten – Radarsensoren bieten eine aktive Objekterkennungsmöglichkeit, ohne die Kosten oder Stillstandszeiten komplexerer Systeme.

 

Vorteile für den Kunden

Unfallverringerung – Die Objekterkennung mit Systemwarnungen gibt den Bedienern die Zeit, um auf Gefahren zu reagieren und Kollisionen zu vermeiden.

Hintergrund

Ein einziger Unfall in einem Tagebaugebiet kann verheerende Folgen für das Personal, die Maschinen und den gesamten Betrieb haben. Kollisionsvermeidungssysteme können Minenbetreibern helfen, das Risiko von Unfällen und Verletzungen zu minimieren, und führen zu Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen.

Die Aufgabe

Verminderte Sicht spielt bei vielen Unfällen im Bergbau eine erhebliche Rolle. Die Größe und die Kraft der Aushubmaschinen lässt nicht viel Spielraum für Fehler. Tote Winkel können ziemlich groß sein und sich an allen Seiten eines Fahrzeugs befinden. Staub, Schmutz und Schutt, der während des Aushubs aufgewirbelt wird, kann negative Auswirkungen auf die Sicht und die Ausrüstungsleistung haben. Wetterbedingungen, z. B. Wind, Regen und Schnee, verkomplizieren die Dinge zusätzlich.

Lösung

Um diese Schwierigkeiten zu überwinden, installierte ein Lieferant von Schwermaschinen für den Bergbau an der Vorder- und Rückseite seiner Muldenkipper R-GAGE™-QT50RAF-Radarsensoren. Die Sensoren bieten eine aktive Objekterkennung in den toten Winkeln der Fahrzeuge, ohne teure oder zeitaufwändige Änderungen an den vorhandenen Kollisionvermeidungsgeräten.

Die Sensoren senden fächerförmige Strahlen aus Hochfrequenz-Funkwellen aus. Um fehlerhafte Warnungen zu vermeiden, wurde jeder Sensor so konfiguriert, dass er einen Erfassungsbereich kreiert, der den toten Winkeln entspricht, und Objekte außerhalb dieses Bereichs ignoriert. Objekte, die in den Erfassungsbereich gelangen, verändern die Zeitverzögerung des Rücksignals und lösen das Aufleuchten von Anzeigelampen aus. Ein Onboard-Videoüberwachungssystem ermöglicht dem Bediener, nach Hindernissen Ausschau zu halten.

Bedingungen, die für andere Erfassungstechnologien schwierig wären, z B. für Ultraschallsensoren, die in Privatfahrzeugen genutzt werden, sind für die R-GAGE-Sensoren kein Problem. Die Funkwellen sind unempfindlich gegenüber Schmutz, Staub, Wind, Regen und anderen Herausforderungen im Bergbaugebiet. Jeder Sensor wird durch ein robustes IP67-Gehäuse geschützt, was einen zuverlässigen Betrieb gewährleistet, selbst wenn es von Schlammklumpen bedeckt ist.


Empfohlene Produkte

Hochempfindlicher Radarsensor der Bauform QT50R
Hochempfindlicher Radarsensor der Bauform QT50R

Hochempfindliche Radarsensoren, ideal zur Vermeidung von Kollisionen bei vom Fahrer bedienten ortsbeweglichen Ausrüstungen wie Greifstaplern, Gabelstaplern und Bergwerksfahrzeugen. Reichweite bis zu 12 m, je nach Zielobjekt.

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