Messung der Ausrückezeit während Notfällen [Erfolgsgeschichte]

Abbildung Messung der Ausrückezeit während Notfällen

Über den Fahrzeugen montierte R-GAGE™-Reflexionsradarsensoren in einer Feuerwache erkennen das Vorhandensein der Fahrzeuge und erfassen die Abfahrts- und Ankunftszeiten der Löschfahrzeuge.

Die Kundenanforderung: Hinzufügen von Fahrzeugerkennungsfunktionen zu Feuerwehrleistellen- und Berichtssystemen

Die Lösung: R-GAGE™-QT50R-RH-Radarsensoren

Warum Banner? Objektdifferenzierung – Feste Objekte senden Radar auf eine eindeutige Art zum Sensor zurück und ermöglichen so die Unterscheidung zwischen Fahrzeugen und Personen.

Vorteile für den Kunden

Fahrzeugverwaltung – Die Fahrzeugerkennungsfunktion bietet Leitstellen Zugriff auf zuverlässige Informationen über die Fahrzeugverfügbarkeit.

Gesenkte Versicherungsprämien – Die dokumentierten Ausrückezeiten belegten die Effektivität der Wache und führten zu gesenkten Versicherungsprämien für Geschäfte und Bewohnern im Einsatzbereich.

Hintergrund

In einem Notfall zählt jede Sekunde. Die Ausrückezeit, ein Aspekt der Gesamtreaktionszeit, wird ab dem Moment gemessen, in dem eine Feuerwache über einen Notfall informiert wird bis zur Abfahrt des ersten reagierenden Fahrzeugs. Die US-amerikanische National Fire Protection Association (NFPA) hat den Standard für die Ausrückezeit bei einem Brand auf 80 Sekunden festgelegt.

Die Aufgabe

Eine große städtische Feuerwache wollte eine Fahrzeugerkennungsfunktion in ihre Leitstellen- und Berichtssysteme integrieren. Das ermöglicht der Feuerwache, die Ausrückezeit besser zu dokumentieren und die Fahrzeugverwaltung zu verbessern. Für diese Aufgabe wurden Lichtschranken getestet, doch sie konnten nicht zwischen der Bewegung von Menschen und Fahrzeugen unterscheiden, was zu falschen Ergebnissen führte.

Lösung

In den Feuerwachen wurden einzelne R-GAGE™-Reflexionsradarsensoren über jedem Fahrzeug installiert. Mithilfe der DIP-Schalter auf der Platine wurden die Parameter des Erfassungsbereichs jedes R-GAGE eingestellt, um die Erfassung der Einsatzfahrzeuge zu optimieren und Objekte außerhalb des Erfassungsbereichs zu ignorieren. 

Die Sensoren senden Strahlen aus Hochfrequenz-Funkwellen aus. Ein Löschfahrzeug absorbiert weniger Funkwellen und weist ein anderes Amplitudensignal als eine Person auf. Die Präsenz eines Fahrzeugs im Erfassungsbereich verändert die Verzögerung des Rücksignals in einer erkennbaren Weise, wodurch der R-GAGE zwischen Fahrzeugen und Personen unterscheiden kann.

Die Ankunft und Abfahrt von Einsatzfahrzeugen werden vom R-GAGE erfasst. Der Zeitpunkt jedes Ereignisses und der Fahrzeugverfügbarkeitsstatus werden aufgezeichnet und an das Leitstellensystem geschickt, wo sie mit dem Zeitpunkt der Alarmierungsbenachrichtigung verknüpft werden. Leitstellen greifen auf diese Informationen zu, um festzustellen, wie viele Fahrzeuge eine Wache für eine Brandmeldung zur Verfügung hat. Die Dokumentation bestätigte, dass die Ausrückezeiten durchgängig den NFPA-Standards entsprechen, und führte zu verringerten Versicherungsprämien für Privathaushalte und Gewerbe in der Stadt. 


Empfohlene Produkte

Hochempfindlicher Radarsensor der Bauform QT50R
Hochempfindlicher Radarsensor der Bauform QT50R

Hochempfindliche Radarsensoren, ideal zur Vermeidung von Kollisionen bei vom Fahrer bedienten ortsbeweglichen Ausrüstungen wie Greifstaplern, Gabelstaplern und Bergwerksfahrzeugen. Reichweite bis zu 12 m, je nach Zielobjekt.

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